Wettertechnisch war es so mittelprächtig, als der CAC Cleve am Sonntag, dem 26.07.2026, zu seiner 4. Cleverland Classic aufrief. Macht aber nix, denn gefahren werden kann bekanntlich fast immer, wie das volle Starterfeld bewies.
Start und später auch Ziel war am Clublokal in Goch. Angeboten wurden die Gruppen Touristik, Tourensport und Sport.
Für alle Gruppen gabs schöne, klare und auch gut beschreibbare Bordbücher.
Der touristische Fahrtauftrag bestand hauptsächlich aus Chinesen, dazu vier Kartenaufgaben, eine Zeitprüfung, zwei Sonderaufgaben, die mit Geschicklichkeit zu tun hatten, Fragen zur Örtlichkeit und am Ende noch ne Oldtimer-Wissensfrage. Auf der Strecke durften Baumaffen, Ortseingangsschilder und ‚richtige‘ Kreisverkehre notiert und Stempel eingesammelt werden. Ideal waren ca 110km zu absolvieren.
Die Tourensportler hatten mehr Kilometer und hauptsächlich Karten in selber Zeit zu erledigen. Die Karten aber deutlich aufwändiger, als die der Touris. Dazu mussten genauso Schilder, Kreisverkehre, stumme Kontrollen und Stempel in die Bordkarte. Auch die Zeitprüfung stand für sie auf dem Plan. Die Sonderprüfungen durften sie aber links liegen lassen.
Ebenso die Sportler. Hier standen komplexe Kartenaufgaben mit Sonderregeln auf dem Programm. So ziemlich alle möglichen Pfeilformen waren reingepackt. Dazu musste auch die o.g. Streckenkontrolleinrichtungen in die Bordkarte und die Zeitprüfung gefahren werden. Das alles im straffem Schnitt, der sich aus dem ‚mehr‘ an Aufgabe und Kilometern ergab. ‚Hoher Anspruch‘ wurde von Teilnehmern bescheinigt.
Die Strecke führte von Goch aus quer durch die schöne Landschaft. Freundliche Helfer waren im Einsatz. Wichtiger Bestandteil waren auch wieder die umliegenden Gewerbegebiete, die sich u.a. so gut für Kartenaufgaben eignen und zudem recht wenig Ausflügler anlocken. Immer ein Vorteil.
Die Klever verzichten auf eine Mittagspause, planen aber ausreichend Fahrzeit ein, um individuell und eigenverantworlich Pause zu machen. (Anmerkung der Schreiberin: Muss man nur auch wirklich machen und sich nicht von Fahrspaß und Konzentration überrollen lassen. Das kann sich am Ende rächen 😉 )
Frühstück war im Nenngeld enthalten. Essen im Ziel konnte bei Nennung zugebucht werden. Die bewähren Foodtrucks standen bereit, um die Teilnehmer zu sättigen 🙂
Die Zeit vom Eintreffen des letzten Fahrzeuges bis zur Siegerehrung hielt sich im angekündigten Rahmen. Gut so. Zeit genug zum Essen (s.o.)
Fazit:
Jau, immer wieder gerne.
Die Kreismeisterschaftler fanden sich in allen Gruppen und Bereichen der Auswertung wieder. Alles dabei!
Das 4. Zwischenergebnis der Kreismeisterschaft steht hier.
Ausblick:
Die Niederrhein-Classic des NOSW steht am 23.08.26 als nächste Herausforderung bevor.


